Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eines der beiden Kindergartengebäude in Holzbauweise bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits auf die umliegende Vegetation übergegriffen. Alle Kinder und Betreuer hatten das Gebäude bereits verlassen, sodass niemand verletzt wurde.
Nach kürzester Zeit traf das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) der Abteilung Weinsberg an der Einsatzstelle ein. Angriffstrupp und Wassertrupp begannen umgehend unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung und schützten gleichzeitig das angrenzende Kindergartengebäude sowie die umliegende Vegetation vor einer weiteren Brandausbreitung. Das zweite Gebäude konnte dadurch erfolgreich vor den Flammen bewahrt werden.
Die Löschwasserversorgung wurde über einen Unterflurhydranten sichergestellt. Die Drehleiter unterstützte die Brandbekämpfung mit ihrem Wenderohr. Ein weiterer Atemschutztrupp des Löschgruppenfahrzeugs (LF 10) unterstützte die Löscharbeiten. Zusätzlich unterstützte die Drohnengruppe aus Wimmental den Einsatz mit einer Drohne. Aus der Luft wurde die Einsatzstelle fortlaufend überwacht und der Einsatzerfolg kontrolliert. Bereits nach rund 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle.
Während des Einsatzes wurden die Abteilungen Grantschen und Wimmental zur Wachbesetzung des Feuerwehrhauses Weinsberg alarmiert. Dadurch blieb der Grundschutz für das gesamte Ausrückgebiet der Feuerwehr Weinsberg sichergestellt.
Da das Gebäude aufgrund der erheblichen Schäden an der Holzbauweise nicht mehr sicher betreten werden konnte, wurde ein Bagger der Firma Gleis Hoch und Tiefbaugesellschaft mbH eingesetzt. Das Gebäude wurde kontrolliert abgetragen, sodass verbliebene Glutnester freigelegt und vollständig abgelöscht werden konnten.
Insgesamt waren 29 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen der Feuerwehr Weinsberg im Einsatz. Der Einsatz konnte nach rund vier Stunden beendet werden.
Zur Sicherheit rückte die Feuerwehr um 21:00 Uhr nochmals zur Brandnachschau aus. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurden die Trümmer kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.












