Brand bedroht Existenz einer Schaustellerfamilie
30.09.2019

Gegen 4 Uhr morgends ging der Alarm bei der Feuerwehr Weinsberg ein. 

Auf dem Festgelände am Grasigen Hag findet aktuell das jährliche Herbstfest, mit diversen Fahrgeschäften statt. Dementsprechend dicht sind dort Buden, Geschäfte und Wagen aufgestellt.

 

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte befand sich der hintere Bereich des Fahrgeschäftes bereits im Vollbrand. Die Plane des Daches war bereits geschmolzen und das Feuer drohte auf den Kassenbereich und weiter Feststände überzugreifen. Durch den schnellen Einsatz von zwei Rohren unter Atemschutz konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Durch das Tanklöschfahrzeug wurden weitere Einheiten für die Brandbekämpfung gestellt. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr entstand ein Sachschaden von etwa 200.000 Euro.  Wegen des hohen Kunststoffanteils im Brandgut waren längere Nachlöschmaßnahmen notwendig. Insgesamt wurden 4 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Den Löscherfolgt kontrollierte die Feuerwehr mit Hilfe von Wärmebildkamras. Auch der Weinsberger Bürgermeister Stefan Thoma machte sich persönlich ein Bild der Einsatzstelle.

Im Anschluss an die Löschmaßnahmen leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle für die Brandursachenermittlung der Polizei aus. Dafür wurde der Rüstwagen mit speziellem Beleuchtungsgerät an die Einsatzstelle beordert. Da es sich bei den Schaustellern um einen kleinen Familienbetrieb handelt, ist dieser, durch den Ausfall des Fahrgeschäfts, in seiner Existenz bedroht. Um die Sicherheit der Festbesucher am Folgetag zu garantieren, forderte die Feuerwehr noch das Technische Hilfswerk OV Weinsberg mit Bauzäunen nach. Im Anschluss an die Sicherungsmaßnahmen konnte die Einsatzstelle an den Betreiber und die Polizei übergeben werden.Die Ermittlungen zur Brandursache laufen aktuell noch. Nach knapp 5 Stunden endete der Einsatz für die Feuerwehrleute. Die Feuerwehr Weinsberg war mit fünf Fahrzeugen und 18 Feuerwehrleuten im Einsatz.